Merkmale und Aufbau von Märchen Teil II

Merkmale und Aufbau von Märchen und Geschichten Anhand der: „7 Urbilder des Märchens“ Teil II Merkmale und Aufbau von Märchen und Geschichten, hier geht es weiter mit Teil II.  Sie haben den 1. Teil verpasst? Dann klicken Sie hier! 5. Die Rückkehr und Verfolgung: Im 5. Urbild können nun die Braut und der Bräutigam den Weg zu Ihrem Ursprung antreten. Dies ist meist das königliche Schloss, von dem der Märchenheld ausgezogen war. Es kann natürlich auch das Land der entführten Königstochter sein. Da ist der Phantasie keine Grenze gesetzt. Auf dem Weg in die Heimat kann es jedoch sein, dass sie nochmals von der Hexe, dem Drachen oder dem Zauberer verfolgt werden. Es kann zu einem erneuten Kampf und Sieg kommen.  6. Die Ankunft. Die wahre und die falsche Braut. Im 6. Urbild kommen sie nun endlich im Hause des Bräutigams oder der Erlösten an.  Es kann passieren, dass sich der Märchenheld noch mit der „falschen Braut“ verbindet und erst erkennen muss, wer die Richtige ist. 7. Die Hochzeit und die Krönung. Die Weisheit und die Liebe. Das 7. Urbild und gleichzeitig das Ende des Märchens, sorgt nun für das lang ersehnte „happy end“. Dafür gibt es meist eine Hochzeit:  „Und sie hielten Hochzeit und wurden zum König und zur Königin und herrschten über ihr Land mit großer Weisheit und Liebe.“ „… Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“ Schreibkurs Sie möchten ausführliche Ratschläge, Tipps und Übungen, um kreativ und märchenhaft Schreiben zu lernen? Dann ist unser Schreibkurs genau das Richtige für Sie!


Merkmale und Aufbau von Märchen Teil I

Merkmale und Aufbau von Märchen und Geschichten Anhand der: „7 Urbilder des Märchens“ Teil I Merkmale und Aufbau von Märchen und Geschichten sind einzigartig und mit großem Wiedererkennungswert. Durch ihre phantasiereichen und doch oft lebensnahen Märchenbildern, möchten Kinder aber auch Erwachsene immer wieder Märchen hören, die liebsten Geschichten gerne auch immer und immer wieder. Märchen und Geschichten haben oft einen klaren Aufbau und Verlauf, von diesem kann man sich für das eigene Märchen inspirieren lassen. Aufbau von Märchen Der Anfang: 1. Der königliche Ursprung Das Märchen beginnt zu erzählen und lässt dadurch den Zuhörer bzw. Leser in eine andere Welt eintauchen. Dies macht das Märchen meist mit Worten wie: „Es war einmal vor längst vergangener Zeit, da lebte einst …“, „Zu Zeiten wo das Wünschen noch geholfen hat …“ „Ein König und eine Königin, die konnten keine Kinder bekommen …“ Der Anfang eines Märchens, nennen wir im Rahmen der „7 Urbilder des Märchens“: Der königliche Ursprung. Ein gutes Beispiel bietet dafür das Märchen: Die Goldene Kugel „Es war einmal ein König und eine Königin, die hatten sich von Herzen lieb und sie lebten zusammen im Goldenen Schloss. Und da sie sich so sehr liebten, wünschten sie sich sehnlichst ein Kind – und das kam auch. Und der König und die Königin freuten sich über alle Maßen. Sie ließen das Kind wachsen und gedeihen und umsorgten es mit großer Sorgfalt und Liebe. Es war eine große Wonne, das Kind anzusehen, aber auch zu sehen, wie Eltern und Kind miteinander umgingen. Als das Kind schon größer war, laufen konnte und da herumspielte, schenkten eines Tages der König und die Königin ihrem Kinde eine Goldene Kugel … „ von Jean Ringenwald Nur in wenigen Märchen wird der harmonische Anfang ausführlich geschildert, wie zum Beispiel ein Prinz oder eine Prinzessin die wohlbehütet im Schloss bei […]